Durch die Ausstattung mit einem Hausnotruf empfinden ältere oder kranke Menschen mehr Sicherheit im Alltag. Er ermöglicht ihnen, lange in den eigenen vier Wänden zu wohnen. Das soll auch künftig so bleiben. Jedoch soll bei Notrufen nicht automatisch der Rettungsdienst zum Einsatz kommen, sondern der Hintergrunddienst. Ziel dieser Maßnahme ist es, Ressourcen sinnvoll einzusetzen und Fehleinsätze zu minimieren. Der DRK-Kreisverband Warendorf-Beckum setzt dieses Ansinnen ab dem 01.01.2026 in einem neuen Dienst um.
Professionelle Mitarbeitende
Viele der Mitarbeitenden beim Hintergrunddienst stammen aus dem DRK oder werden entsprechend geschult. „Die Leute wissen, worum es geht“, wie Thomas Wittmer als Teamleiter schildert. Er gehört selbst auch zum Einsatzteam. Damit der Hintergrunddienst sich laufend professionell weiterentwickelt, schaut Wittmer den beteiligten Stellen über die Schulter. Bei der Notrufzentrale etwa hat er dadurch ein Gespür für die eingehenden Anrufe bekommen. „Viele Fälle laufen ganz unspektakulär ab“, so sein Eindruck.
Nach bestimmtem Ablaufschema
Die 24-Stunden-Hotline der Notrufzentrale klopft die jeweilige Situation am Telefon nach einem festen Ablaufschema ab: unter anderem ob eine Person aus dem privaten Umfeld in der Hilfskette einspringen kann. Entsprechende Kontakte, aber auch individuelle medizinische Informationen sind auf Grund des Hausnotruf-Vertrags hinterlegt. Wird keine solche Bezugsperson gefunden, übernimmt der DRK-Hintergrunddienst. Im Bedarfsfall alarmieren die Profis der Notrufzentrale aber weiterhin den Rettungsdienst.
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